Projekt Schichtholzhecke

Die Schichtholzhecken am Waldsee, die von der Struktur her einem Biberbau ähnlich sind, sind aus totem Holz an den Uferrand gebaute Hecken.

Sinn der Hecken ist es, natürliche Lebensräume zu schaffen und diese über und unter Wasser zu vernetzen.

Dieser Biotopverbund sorgt für Strukturreichtum und Artenvielfalt und trägt damit dazu bei, gesunde und stabile ökologische Verhältnisse für den Waldsee zu schaffen.

Dieser, der Natur abgeschaute Bau stellt zudem ein kleines Klimawunder dar. Während draußen minus 20 Grad herrschen, beträgt die Temperatur im Inneren des Baus immer noch 2 Grad plus. Ein Zufrieren des Sees an dieser Stelle wird damit weitestgehend verhindert. Der See und seine Lebewesen können „atmen“. Einem Fischsterben aufgrund Sauerstoffmangels wird entgegengewirkt.

Beim Bau wurde insbesondere Wert darauf gelegt, die Hecke möglichst dicht, dabei aber großvolumig mit unterschiedlichen Stamm- und Astdurchmessern zu packen, um damit möglichst viele variable Lebensräume zu schaffen bzw. diese zu vernetzen.

Sollten Sie einen Baum auf Ihrem Grundstück am Waldsee fällen müssen und möchten sich die Kosten der Holzentsorgung sparen, kontaktieren Sie uns bitte. Der Verein übernimmt gerne – zur Fortsetzung der Biotopvernetzung am Waldsee – den Bau weiterer Schichtholzhecken.

Bau einer Schichtholzhecke November 2014