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Stand Kanalöffnung im Nov 2021

Auf wiederholte Nachfrage erklärt das Bezirksamt am 1. November 21 per email:

„hinsichtlich des Einbaus einer festen Überlaufanlage in den Waldsee unter teilweise Nutzung der vorhandenen Bauwerke ist die untere Wasserbehörde bei dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf im fachlichen Austausch mit den Berliner Wasserbetrieben. Hier müssen Details geklärt werden, die zeitintensiv sind und zudem gab es seitens der Berliner Wasserbetriebe Personalwechsel, die den Kommunikationsfluss hemmten. Darüber hinaus muss auch die Senatsverwaltung für Umwelt eingebunden werden. Bis es zu einem funktionsfähigen fest installierten Überlaufbauwerk kommt, wird der Waldsee im Notfall durch eine Pumpanlage entwässert. Somit ist sichergestellt, dass es nicht zu einem dauerhaften Pegelanstieg über 36,30 m kommt.“

Frau Blech antwortet als Vereinsvorsitzende:

Wir haben natürlich Verständnis dafür, dass Vorgänge, die die Einbindung  mehrerer Stellen erfordern, ihre Zeit benötigen. Das ist vermutlich nicht nur in Berlin so. Dass die „zeitintensive Klärung von Details“ sich nunmehr allerdings bereits über zwei Jahre hinzieht, ist kaum noch zu erklären oder anders ausgedrückt: dies sollte bei einer halbwegs funktionstüchtigen, bürgernahen, dienstleistenden Verwaltung einfach nicht passieren.

Ihr Hinweis, bis es soweit sei, werde „der Waldsee im Notfall durch eine Pumpanlage entwässert“, ist leider, wie uns die Ereignisse im Sommer 2017 gezeigt haben, ein sehr schwacher Trost. Als damals nach langen 5 Wochen endlich die Pumpen anfingen zu arbeiten, nach langen behördlichen Abstimmungsrunden, in denen offensichtlich niemand bereit war, die Verantwortung für diese Maßnahme übernehmen, war es leider für ca. 80 Bäume plus einige Keller zu spät. Sie haben vor diesem Hintergrund sicherlich Verständnis dafür, dass wir Ihrer „Notfall-Zusicherung“ wenig Vertrauen entgegen bringen können.

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